Konzernlagebericht_Unterkapitel_B_Head

wirtschaftsbericht

Wirtschaftliche Rahmenbedingungen

Die Weltkonjunktur hat sich 2015 im Vergleich zum Vorjahr leicht abgeschwächt: Laut der Winterprognose des Kieler Instituts für Weltwirtschaft (IfW) wird der Anstieg des globalen Bruttoinlandsprodukts (BIP) für 2015 3,1% betragen, was dem niedrigsten Zuwachs seit dem Krisenjahr 2009 entspräche. 2014 war die Weltproduktion noch um 3,4% gestiegen. Die fortgeschrittenen Volkswirtschaften entwickelten sich insgesamt weiterhin moderat, wobei die einzelnen Länder und Regionen deutliche Unterschiede aufzeigen: So verzeichneten die Vereinigten Staaten (+2,5%) und Großbritannien (+2,4%) erneut eine hohe Wachstumsdynamik, während der Euroraum bei anhaltend hoher Arbeitslosigkeit sein Bruttoinlandsprodukt nur geringfügiger um 1,5% steigern konnte. Die japanische Wirtschaft legte – ausgehend vom niedrigen Niveau des Vorjahres (-0,1%) – wieder leicht um 0,7% zu.

In den Schwellenländern expandierte die Wirtschaft zuletzt nur schwach: Während in China Indikatoren auf eine Dämpfung des Wachstums hindeuten (6,8% gegenüber 7,4% in 2014), verschärfte sich in Russland und Brasilien die Rezession: Laut dem IfW werden die Volkswirtschaften dieser beiden Länder im Jahr 2015 um 3,8% bzw. 3,6% schrumpfen.

Die Sportartikelindustrie profitierte im abgelaufenen Geschäftsjahr von steigenden verfügbaren Einkommen und einem wachsendem Gesundheitsbewusstsein breiter Bevölkerungsschichten. Auch der Trend, dass immer mehr Frauen sportlich intensiv aktiv sind, trug zu der positiven Entwicklung bei. Mit Blick auf die Vertriebskanäle kamen stützende Impulse aus dem Online-Versand, der auch im Geschäftsjahr 2015 dynamische Wachstumsraten verzeichnete.

Eine dämpfende Wirkung auf die Ergebnisentwicklung der Branche hatten demgegenüber volatile Währungen und insbesondere der starke US-Dollar, der den Einkauf der Produkte verteuerte.