Konzernlagebericht_Unterkapitel_B_Head

Regionale Entwicklung

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Das Wachstum der konsolidierten Umsätze von währungsbereinigt 6,5% im Jahr 2015 ist auf eine positive Entwicklung aller Regionen zurückzuführen.

In der Region EMEA verbesserten sich die Umsätze in der Berichtswährung Euro um 4,3% auf € 1.258,2 Mio. Besonders starke Impulse kamen dabei aus Großbritannien, Frankreich, Deutschland und Polen. Auch andere osteuropäische Länder, der Mittlere Osten und Afrika zeigten eine gute Entwicklung. Währungsbereinigt konnte die Region EMEA ein Wachstum von 3,6% erzielen. Ihr Anteil am Konzernumsatz lag bei 37,1% und damit unter dem Anteil des Vorjahres von 40,6%.

Bei den Segmenten legte die Produktkategorie Schuhe nach einem Umsatzrückgang im Jahr 2014 währungsbereinigt um 5,8% zu. Die Umsätze mit Textilien stiegen währungsbereinigt leicht um 0,6%. Bei den Accessoires erhöhten sich die Umsätze währungsbereinigt um 4,5%.

Die Rohertragsmarge in der Region EMEA ging aufgrund der nachteiligen Wechselkursschwankungen auf 46,9% gegenüber 49,6% im Vorjahr zurück.

In der Region Amerika erzielte PUMA ein besonders dynamisches Wachstum, wozu sowohl Nord- als auch Südamerika beitragen konnten. In der Berichtswährung Euro stiegen die Umsätze um 22,5% auf € 1.310,8 Mio. Währungsbereinigt erhöhten sich die Umsätze um 8,8%. Bezogen auf den Konzernumsatz erhöhte sich der Anteil der Region Amerika auf 38,7% gegenüber 36,0% im Vorjahr.

Mit Blick auf die Produktkategorien entwickelten sich sowohl Schuhe (währungsbereinigt +8,5% gegenüber dem Vorjahr) als auch Textilien (+13,2%) sehr stark. Bei den Accessoires konnte währungsbereinigt ein Umsatzanstieg von 3,3% erzielt werden. Die Rohertragsmarge in der Region Amerika lag bei 41,8% im Vergleich zu 42,9% im Jahr 2014.

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Die Umsätze in der Region Asien/Pazifik legten im Berichtsjahr währungsbereinigt um 7,6% zu. Hierzu trugen vor allem China und Indien bei, wo zweistellige Wachstumsraten erreicht wurden. In Japan stand das weiterhin schwierige gesamtwirtschaftliche Umfeld einer Umsatzsteigerung entgegen. Hier lagen die Umsätze ebenso wie in Korea ungefähr auf Vorjahresniveau. In der Berichtswährung Euro ergab sich für die Region Asien/Pazifik ein Plus von 17,5% auf € 818,4 Mio. Der Anteil am Konzernumsatz stieg auf 24,2% gegenüber 23,4% im Jahr 2014.

Differenziert nach Produkten waren vor allem Schuhe Treiber des Wachstums: Währungsbereinigt verbesserte sich der Umsatz um 16,0%. Bei den Textilien konnten die währungsbereinigten Umsätze um 5,5% gesteigert werden, während bei den Accessoires ein Rückgang von 10,7% insbesondere aufgrund rückläufiger Umsätze in Japan zu verzeichnen war. Die Rohertragsmarge verbesserte sich in der Region Asien/Pazifik von 47,1% im Jahr 2014 auf 49,0% im Berichtsjahr.