Konzernlagebericht_Unterkapitel_B_Head

Umsatzlage

Darstellung der Umsatzentwicklung 2015 im Vergleich zum Ausblick 2014
Im Geschäftsbericht 2014 hat PUMA für das Geschäftsjahr 2015 einen währungsbereinigten Anstieg der konsolidierten Umsatzerlöse im mittleren einstelligen Prozentbereich in Aussicht gestellt. Diese Prognose wurde
unterjährig bestätigt und im Gesamtjahr 2015 am oberen Ende erreicht.

Die Umsatzentwicklung wird im Folgenden detailliert erläutert.

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Konsolidierte Umsätze
PUMA hat die konsolidierten Umsätze im Geschäftsjahr 2015 in der Berichtswährung Euro um 14,0% auf € 3.387,4 Mio. steigern können. Währungsbereinigt verbesserten sich die Umsätze um 6,5%. Mit diesem Ergebnis wurde die Prognose eines währungsbereinigten Umsatzwachstums im mittleren einstelligen Prozentbereich am oberen Ende erreicht.

Eine besonders starke Performance zeigte das für PUMA wichtigste Segment Schuhe, das 2015 einen anhaltenden Wachstumstrend verzeichnen konnte: Gestützt durch die Kategorien Running und Training sowie Teamsport erhöhte sich der Umsatz in der Berichtswährung Euro um 17,4% auf € 1.506,1 Mio. Währungsbereinigt wurde ein Umsatzwachstum von 9,2% erzielt. Der Anteil dieses Segments am konsolidierten Umsatz erhöhte sich von 43,2% im Jahr 2014 auf 44,5% im Berichtsjahr.

Im Segment Textilien verbesserten sich die Umsätze insbesondere aufgrund der starken Nachfrage in Amerika in der Berichtswährung um 12,9% auf € 1.244,8 Mio. gegenüber der bereits hohen Vergleichsbasis aus dem Vorjahr. Das Umsatzwachstum in Amerika steht zum Teil auch in Verbindung mit PUMA Kids Apparel North America LLC. Währungsbereinigt stieg der Umsatz um 6,0%. Bezogen auf den Konzernumsatz lag der Anteil des Segments
bei 36,7% (Vorjahr: 37,1%).

Das deutliche Wachstum in den Segmenten Schuhe und Textilien zeugt vom Erfolg der „Forever Faster“-Strategie, den Sport Performance-Bereich mehr in den Vordergrund zu rücken.

Mit einem währungsbereinigten Wachstum von 1,7% lagen die Umsätze im Segment Accessoires leicht über dem Niveau des Vorjahres. In der Berichtswährung wurden Umsätze von € 636,4 Mio. erzielt, was einer Steigerung von 8,5% entspricht. Der Anteil am Konzernumsatz verringerte sich auf 18,8% (Vorjahr: 19,7%).

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Einzelhandelsaktivitäten
Zu den eigenen Einzelhandelsaktivitäten zählen die PUMA-Stores und Factory Outlets sowie Online-Verkäufe. Neben der regionalen Verfügbarkeit gewährleisten sie einen kontrollierten Abverkauf der PUMA-Produkte sowie die Präsentation der Marke PUMA in einem geeigneten Rahmen.

Die Umsätze mit Einzelhandelsaktivitäten verbesserten sich im Geschäftsjahr 2015 währungsbereinigt um 9,3% auf € 726,2 Mio. Dies entspricht einem Anteil von 21,4% am Gesamtumsatz (Vorjahr: 20,8%). Das Umsatzwachstum wurde dabei sowohl auf vergleichbarer Flächen-Basis als auch durch die gezielte Erweiterung des Portfolios an eigenen Einzelhandelsgeschäften erzielt. Neben der Eröffnung weiterer Retailgeschäfte umfasste die Optimierung des Portfolios auch die Einführung des neuen Store-Designs an ausgewählten Standorten. Dieses ermöglicht eine noch attraktivere Präsentation der PUMA-Produkte und der dazugehörigen Technologien und stärkt PUMAs Positionierung als Sportmarke. Alle neuen und überarbeiteten Stores verzeichneten im Geschäftsjahr steigende Umsätze und einen erhöhten Anteil an den Erlösen mit Schuhen.

Um die Online-Präsenz weiter zu verbessern und auszubauen, wurde das Angebot auf der PUMA E-Commerce-Website erweitert. So umfasst es seit Mai auch exklusive Produkte aus der PUMA Select-Kollektion.

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Lizenzgeschäft
PUMA vergibt für verschiedene Produktsegmente (z.B. Parfüm, Brillen und Uhren) Lizenzen an unabhängige Partner, die neben Design und Entwicklung auch für den Vertrieb dieser Produkte zuständig sind. Darüber hinaus sind noch einige Vertriebslizenzen für verschiedene Märkte in den Lizenzumsätzen enthalten. Die Lizenzumsätze verringerten sich 2015 aufgrund des Auslaufens mehrerer Lizenzvereinbarungen zum Jahresende 2014 währungsbereinigt um 48,2%. In der Berichtswährung Euro ergab sich ein Rückgang von 45,3% auf rund € 109,0 Mio. Hiervon entfielen € 16,5 Mio. oder 15,1% auf Lizenz- und Provisionseinnahmen gegenüber € 19,4 Mio. (9,7%) im Vorjahr.