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korruptionsbekaempfung

 

Als globales Sportunternehmen ist PUMA weltweit tätig. Wir sind uns der potentiellen Risiken durch die Nichteinhaltung von Gesetzen und Verordnungen durch unsere Mitarbeiter oder Geschäftspartner in allen Unternehmensfunktionen und allen Ländern, in denen wir Geschäfte betreiben, bewusst. Hierzu zählt auch das Korruptionsrisiko, das je nach Land zwischen niedrig und hoch variiert.
Als Mitglied des UN Global Compact hat PUMA sich zu dessen Prinzipien verpflichtet, so unter anderem zum 10. Prinzip: Unternehmen sollen gegen alle Arten von Korruption eintreten, einschließlich Erpressung und Bestechung. Die Korruptionsbekämpfung ist nicht nur einer der wichtigsten Punkte unseres Compliance-Programms, sondern auch wiederkehrendes Thema im Dialog mit NROs, z. B. bei unseren jährlichen Banzer Gesprächen.

Bei PUMA werden Themen in Verbindung mit Compliance vornehmlich auf Konzernebene im „Risk & Compliance Committee“ der PUMA SE angesprochen. Diesem Komitee gehören Mitglieder des oberen Managements, so zum Beispiel die Geschäftsführenden Direktoren der PUMA SE, an.

Alle PUMA-Initiativen, die Compliance (einschließlich Korruptionsbekämpfung) zum Thema haben, werden den Hauptkontrollorganen (Geschäftsführende Direktoren der PUMA SE, Auditierungs-Ausschuss und Verwaltungsrat) zur Genehmigung vorgelegt.
Neben unserem Beschwerdesystem für Mitarbeiter entlang der Beschaffungskette betreiben wir auch weiterhin eine weltweite Hotline für externe Hinweisgeber, über die wir bereits mehrfach berichtet haben.

Die wichtigsten Punkte bezüglich Unternehmensethik und Compliance sowie erwartete Verhaltensweisen sind im PUMA-Ethikkodex zusammengefasst. PUMA CEO Bjørn Gulden hat die überarbeitete Version des PUMA-Ethikkodex, der auch neue Regeln zu Geschenken und Bewirtung umfasst, an alle PUMA-Mitarbeiter weltweit (einschließlich der Geschäftsführenden Direktoren der PUMA SE und der Geschäftsführer der
PUMA-Tochtergesellschaften) kommuniziert. Das Dokument ist im konzernweiten Intranet und auf PUMAs Website unter
http://about.puma.com/de/nachhaltigkeit/ standards/coe veröffentlicht.

Der PUMA-Ethikkodex wird regelmäßig überarbeitet.

Ergänzend dazu haben wir gemeinsam mit unserem Mehrheitsaktionär Kering ein konzernweites E-Learning-Programm zum Ethikkodex mit dem Ziel eingeführt, die Mitarbeiter für Unternehmensethik, insbesondere Korruption, zu sensibilisieren. Das Programm wurde 2014 ins Leben gerufen und 2015 in der zweiten Ausgabe mit Modulen zu den Themen Verhalten am Arbeitsplatz, Wahrung der Menschenrechte, Achtung der Umwelt und Bestechungsbekämpfung fortgesetzt.

Als Sponsor der Kampagne hat PUMAs CEO das E-Learning-Programm 2015 bei allen PUMA-Mitarbeitern beworben. Alle PUMA-Mitarbeiter weltweit werden angehalten, an diesem E-Learning-Programm teilzunehmen;
bis Juli 2015 hatten 55% das Programm abgeschlossen.

Auch zukünftig wollen wir noch mehr Mitarbeiter zur Teilnahme an unserem E-Learning- Programm und unseren persönlichen Trainings verpflichten. PUMA hat sich dem 2015 von Kering etablierten Compliance-Programm
angeschlossen, bei dem es vorwiegend um Themen der Kartellrechts- und der Korruptionsbekämpfung geht.

Wir freuen uns, Ihre Meinung zu PUMAs Nachhaltigkeitsstrategie und deren Umsetzung sowie zu den Themen in diesem Nachhaltigkeitsbericht zu hören. Schreiben Sie uns einfach an sustainability@puma.com.

„Gegen Korruption vorzugehen,
ist oft die Basis, um Ziele in anderen Bereichen
der Nachhaltigkeit durchzusetzen.“

Sylvia Schenk, Chair of Working Group Sport, Transparency Deutschland