Zusammenarbeit_id_Industrie_Head

zusammenarbeit_industrie

 

Wir sind der Überzeugung, dass wir nur durch die enge Kooperation mit unseren Partnern innerhalb der Industrie die Nachhaltigkeitsaktivitäten unserer Branche insgesamt voranbringen und nachhaltige Verbesserungen in den Fabriken und Gemeinden, in denen unsere Niederlassungen angesiedelt sind, erzielen können.
Während wir auf unsere direkten Vertragspartner auf Lieferantenebene 1 – zumindest für den Zeitraum der Zusammenarbeit – direkten Einfluss geltend machen können, sind unsere Möglichkeiten bei Subunternehmern und Teilezulieferern der Lieferantenebene 2 begrenzt. Bei den Materialzulieferern, also den Stofffabriken oder Gerbereien, ist PUMA in der Regel weder Direktkunde noch größter Käufer.
Daher legen wir großen Wert auf ein gemeinsam koordiniertes Engagement und unterstützen, wo möglich, bestehende Brancheninitiativen.

Des Weiteren sind wir der Ansicht, dass es effizienter ist, wenn sich die einzelnen Organisationen innerhalb der Branchen abstimmen und, im Idealfall, ihre Instrumente gemeinsam nutzen, oder zumindest ihre Systeme angleichen.
Unsere Aktivitäten für mehr Koordination und Kooperation innerhalb der Industrie wurden bereits in den vorherigen Kapiteln beschrieben. Hier eine Liste unserer Hauptaktivitäten:

Harmonisierung von PUMAs Instrument für Compliance-Audits auf Basis der Methodik der FLA und von Better Work (abgeschlossen)

Einsatz für die Harmonisierung bzw. Zusammenführung der Social-Compliance- Auditierungsstandards für Zulieferer unter dem Dach der SAC

Einsatz für die Einführung relevanter Sozialkennzahlen im Rahmen des SACRegelwerks für Sozialstandards zur Messung der Performance von Zulieferern neben der reinen Überprüfung der Compliance

Ersatz der PUMA-spezifischen Umweltkennzahlen durch die geplanten Umweltkennzahlen der SAC

Unterstützung der Zusammenführung des Bewertungsschemas für Umwelt- Auditierungen von ZDHC und SAC

Unterstützung der Veröffentlichung einer gemeinsamen Schadstoffliste durch die AFIRM-Gruppe (abgeschlossen)

Federführende Mitwirkung an der Erstellung und Umsetzung eines gemeinsamen Abwasser-Standards durch die ZDHC

Durch diese Maßnahmen zur Harmonisierung und Koordination werden Ressourcen frei, die Marken und Zulieferer heute noch für Auditierungen bei denselben Fabriken aufwenden, d.h. für mehrfache Schadstoffprüfungen der gleichen Materialien und Fabrikabwässer sowie für ähnliche Projekte zum Kapazitätsaufbau und Schulungen zu den gleichen Themen und bei den gleichen Zulieferern. 

Wir wollen unsere Ressourcen effizienter einsetzen, um positive Effekte für unsere direkten und indirekten Mitarbeiter zu erzielen, auch für die Gemeinden, in denen unsere Niederlassungen angesiedelt sind. Unseren neuen „10FOR20“-Ziele dienen uns als Leitfaden bei diesen Aktivitäten.